Triathletin aus Leidenschaft

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Veröffentlicht Samstag, 01. Juli 2017, 11:44 Uhr

Nun ist es noch eine knappe Woche bis zu „meinem“ Tag des Jahres 2017. Am liebsten würde ich schon morgen starten...

Nachdem ich bereits zu Beginn dieses Jahres wegen Zahnproblemen heftig zu kämpfen hatte und dadurch so wenige Kilometer an Land bzw. im Wasser wie schon lange nicht mehr hatte, war ich froh, dass es im März endlich aufwärts ging. Zusammen mit meinem Mann verbrachten wir im Februar tolle zwei Wochen auf Mallorca und es standen schon längere Ausfahrten mit 200km zu Buche.

Der nächste Dämpfer ließ nur leider nicht lange auf sich warten. Nachdem ich das Radrennen am 1. Mai (immer noch bekannt als „Henninger-Turm-Rennen“) gewinnen konnte und eigentlich weiter im Training durchstarten wollte, verlief der Mai ganz anders. Mehr oder weniger fast den gesamten Monat konnte ich nicht trainieren, denn ich hatte mir die bis dato heftigste Grippe meines Lebens eingefangen, die mich in die Knie und noch weiter runter zwang. Ich lief eher einen Ärztemarathon und dachte, ich hätte mir wieder eine Herzmuskelentzündung eingefangen. Das brachte mich fast zur Überlegung, den Ironman am 9.7. schon frühzeitig abzusagen. Wer kaum in die Wohnung in den 3. Stock kommt, braucht nicht an ein Ironman-Finish zu denken. Am 31.05., also pünktlich zum Ende des Monats fällte ich die Entscheidung doch zu starten, nachdem ich zum Test mal aus dem Stand 180km alleine fuhr und dies relativ unproblematisch klappte.

Der Juni verlief dann endlich wieder nach Plan und ich konnte, auch Dank des guten Wetters ordentlich trainieren und nochmal ein paar Kilometer sammeln. In Zahlen: 80km swim, knapp 1500km bike und 160km run. Hört sich nicht sonderlich viel an, aber nachdem ich fast wieder bei Null anfangen musste, war das doch solide und auf diese Basis lässt sich aufbauen.

Das Highlight im Juni war die Teilnahme beim Ironman 70.3 Luxembourg als Staffelläuferin. Ein Wochenende mit tollen Menschen, viel Sport und einem noch nicht ganz zufriedenstellenden Halbmarathon in 1:33h. Aber was soll’s, Hauptsache am Ende verletzungsfrei.

Mein Vorhaben, gesund an den Start des Ironman zu kommen rückt nun in greifbare Nähe und auch für den Marathon sieht es sehr positiv aus, was im Hinblick auf meine Knie - und Hüftproblematik („runners knee“ und „Hüftimpingement“) schon jetzt ein Erfolg ist.

Wenn ich dann auch noch ins Ziel komme, habe ich mein Vorhaben erreicht. Von Zeiten sprechen wir nicht. Ich werde zwar häufig gefragt, was denn meine Vorstellung sei, aber da möchte ich mich nicht unter Druck setzen, auch wenn ich mich nicht ganz von Träumen über Wunschzeiten befreien kann. Der Kopf ist willig und so wird man sehen, was der Körper am 9.7. hergibt.

Ich freue mich übrigens sehr über die vielen positiven Zusprüche, gedrückten Daumen und natürlich auch bekannten Gesichter auf der Strecke!

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