Triathletin aus Leidenschaft

Über mich

Eva Böhrer 40 P

Geburtstag: 07. August 1985                                                                       
Wohnort: Wiesbaden     

Familienstand: verheiratet mit Gregor Buchholz  
Beruf: selbständige Osteopathin & Heilpraktikerin 
Verein: SC Wiesbaden Triathlon und RSC Wiesbaden

Meine sportliche Karriere startete ich auf dem MTB, auf dem ich bereits seit 1997 an Wettkämpfen teilnehme. Das Radfahren ist bis heute meine stärkste und liebste Disziplin geblieben und ich liebe den Sport draußen in der Natur.

Um Sport und Schule besser koordinieren zu können wechselte ich in der Oberstufe auf das Heinrich-Heine Gymnasium (Eliteschule des Sports). Die sportlichen Erfolge blieben jedoch auf Grund vieler gesundheitlicher Probleme aus.

Nach meinem Abitur konzentrierte ich mich voll und ganz auf mein Studium der Osteopathie und verlor den Sport erstmals aus den Augen. Um einen Ausgleich von der geistigen Arbeit zu bekommen, begann ich mit dem Laufen.

Spätestens 2009, als ich als Zuschauerin des Ironman 70.3 in meiner Heimatstadt Wiesbaden am Streckenrand stand, war klar, dass ich bei einem solchen Event selbst auch einmal dabei sein wollte.
Als ich dann schließlich 2011 selbst am Start stand, war ich nun auch mit dem Triathlon-Fieber infiziert.

Nach einigen Erfolgen auf der Mitteldistanz, u.a. meinem deutschen Meistertitel der Elite 2012 oder dem Sieg der Europameisterschaft ETU (Agegroup 25) verletzte ich mich durch eine Kombination aus Übertraining und verschiedenen körperlichen Dysbalancen so stark, dass ich vollkommen mit dem Laufen aussetzen musste und in Folge keine Wettkämpfe bestreiten konnte. Quasi 5 (!) Jahre war ich von der Bildfläche verschwunden, kämpfte Tag ein Tag aus mit hauptsächlich einer Verletzung am Knie, die aber auch den Fuß und die Hüfte mitbetraf. Irgendwann war ich schon froh und machte Laufsprünge im Geiste, als ich die Kupplung meines Autos wieder ohne Schmerzen treten konnte. Die Verletzung schränke mich zwischenzeitlich auch sehr stark im ganz normalen Leben ein und an das Laufen oder sogar Wettkämpfe war nicht im entferntesten zu denken. ABER: ich gab mich und meine Träume nie auf, arbeitete mich in kleinen Schritten zurück in den Sport und auch ins Laufen (was z.T. bedeutete, dass ich mich für 10 Minuten "Laufen" in der Mittagspause umzog und das dann versuchte langsam zu steigern. es dauerte wie gesagt sehr sehr lange, bis ich mich dazu in der Lage empfand, mich für einen Ironman anzumelden. Wohl im Hinterkopf habend, dass ich für den marathon nicht ausreichend trainieren würde können und es ein sehr ambitioniertes Unterfangen bedeuten sollte. 

Im Jahr 2017 war es dann soweit und ich konnte sozusagen beim "Heimspiel" in Frankfurt meinen ersten Ironman absolvieren und mir somit einen langen Traum erfüllen. Dass ich direkt meine Altersklasse gewinnen konnte und mich damit als Europameisterin für Hawaii qualifizieren würde, war unglaublich und fast wie ein Traum!

So reisten wir 2017 zur Ironman Weltmeisterschaft nach Hawaii undicht finishte überglücklich auf dem berühmten Ali'i Drive in Kona.

Damit war es allerdings noch lange nicht genug. Ursprünglich hatte ich einen einzigen Ironman als quasi "Lebensziel". Aber wie das so ist..... Ich meldete mich relativ schnell für einen weiteren Ironman 2018 an. Diesmal sollte se der Ironman France in Nizza sein, der durch seine herausfordernde Radstrecke bekannt ist. Das sollte mir in die Karten spielen. Ich konnte wiederum meine Altersklasse gewinnen und mich damit wiederum für Kona qualifizieren. Den Slot nahm ich allerdings nicht an. Einmal Hawaii reicht erstmal. 

Vielmehr war nun der Wunsch da, noch einmal in Deutschland ein großes Rennen zu bestreiten. Klar, die Challenge Roth stand nun auf meiner Agenda. Ein schneller Kurs, der für Bestzeiten bekannt ist. So auch für mich. In 9:32:36h konnte ich eine persönliche Bestzeit aufstellen! Ein unvergesslicher Tag!

Was lernt man aus so einer langwierigen und einschneidenden Zeit? Es gibt nicht nur schwarz und weiß, alles hat auch seine positiven Seiten. Da s sagt sich leicht, aber genauso ist es. Mein Leben wäre lange nicht so erfüllend und bereichernd, wie es vielleicht ohne diese Verletzung gewesen wäre. Ich habe einerseits sehr viel über mich erfahren und mich dadurch als Mensch anders weiterentwickelt, als ich dachte, dass ich es könnte und habe auf diesem Weg auch meinen wundervollen Mann Gregor kennengelernt. 

Meine größten Erfolge

Triathlon

  • Europameisterin Ironman 2017 (AK 30) in Frankfurt in 9:42:15 h und damit 14. Frau Gesamt
  • 1. Platz Ironman Nizza 2018 (AK 30) in 10:07:28 h und damit 7. Frau Gesamt
  • Challenge Roth 2019 mit persönlicher Bestzeit in 9:32:36
  • Deutsche Meisterin Mitteldistanz 2012 in Immenstadt
  • Europameisterin ETU 2012 (AK 25)  Kraichgau
  • Europameisterin 2011 (AK 25) Ironman 70.3 Wiesbaden
  • 3. Platz Weltmeisterschaft 2011 (AK 25) Ironman 70.3 Las Vegas
  • Deutsche Meisterin Crossduathlon 2012

Radsport

  • 2. Platz Deutsche Meisterschaft der Ärzte und Apotheker im MTB-Marathon
  • 3. Platz Deutsche Meisterschaft MTB Schüler/Jugend 1999 und 2000
  • mehrfache Hessenmeisterin im Radsport (MTB, Radcross, Straße, Trial)

Aktuelle(re) Erfolge

  • 2. Platz DM Triathlon Sprint AK 30 in Düsseldorf 2016
  • Hessenmeisterin MTB-Marathon 2016
  • Sieg über die Langstrecke beim Radklassiker "Rund um den Finanzplatz Eichborn-Frankfurt" (ehem. "Henningen-Turm-Rennen") 2017 und 2018

Facebook